Aktivierung snv®webServices

Aktivierung und Konfiguration der snv®webServices

Nach erfolgreichem Abschluss der Installation auf dem Server müssen die snv®webServices in der snv®Console aktiviert und konfiguriert werden. Dabei legen Sie fest, ob Lehrkräfte und Schüler internen und/oder externen Zugriff auf die snv®webServices erhalten sollen. Die snv®webServices können dabei zwischen internem und externem Zugriff unterscheiden.

  1. Öffnen Sie die snv®Console und navigieren Sie zu „Module“ → „webServices“.

  2. Aktivieren Sie im ersten Schritt die snv®webServices und klicken Sie anschließend auf „Speichern“.

  3. Nach der Aktivierung sind die snv®webServices standardmäßig über HTTP (Port 80) und HTTPS (Port 443) unter dem Namen des Servers erreichbar (Umleitungsziel).

  4. Das Umleitungsziel sowie der UNC-Pfad des Servers, auf dem die snv®webServices installiert wurden, werden automatisch eingetragen.

  1. Wurden die snv®webServices auf einem separaten Server installiert und nicht auf dem Server, auf dem die Schulnetzverwalter-Grundinstallation betrieben wird, muss der automatisch eingetragene UNC-Pfad entsprechend auf den korrekten Server angepasst werden.

Anpassungen bei Installationen auf separaten Servern

Wenn die snv®webServices auf einem anderen Server als die Schulnetzverwalter-Grundinstallation installiert wurden, sind nach der Aktivierung zusätzliche Konfigurationsschritte erforderlich.

UNC-Pfad anpassen (Webportal Servername)

Passen Sie zunächst den unterhalb des Umleitungsziels eingetragenen UNC-Pfad an den Server an, auf dem die snv®webServices installiert wurden. Speichern Sie danach Ihren Eintrag ab.

Konfigurationsdatei bearbeiten

Öffnen Sie anschließend das Installationsverzeichnis der snv®webServices auf dem entsprechenden Server und bearbeiten Sie die Datei snvWebservices.conf mit einem Texteditor.

Nehmen Sie folgende Anpassungen vor:

  • Ersetzen Sie beim Eintrag sqlserver den Wert localhost durch die IP-Adresse des Servers, auf dem die Schulnetzverwalter-Grundinstallation bzw. der SQL-Server betrieben wird.
  • Tragen Sie beim Eintrag ldapserver die IP-Adresse des Servers ein, auf dem die Active Directory-Rolle installiert ist.

Speichern Sie die Änderungen und schließen Sie die Datei.

Dienst neu starten

Damit die Konfigurationsänderungen übernommen werden, starten Sie anschließend den Dienst „snvWebServices“ neu.

Nach Abschluss dieser Konfiguration können die weiteren Zugriffs- und Berechtigungseinstellungen für Lehrkräfte und Schüler vorgenommen werden.

Anpassung des Umleitungsziels

Nach der Aktivierung der snv®webServices in der Administration sind diese standardmäßig über den internen Servernamen per HTTP und HTTPS erreichbar.

Für den HTTPS-Zugriff auf das snv®webPortal wird ein gültiges SSL-Zertifikat benötigt. Im Lieferumfang der snv®webServices ist bereits ein Zertifikat für die Domain *.snvcloud.de enthalten.

Für die interne Nutzung kann dieses Zertifikat verwendet werden. Passen Sie hierzu das Umleitungsziel an und ersetzen Sie den bisherigen Servernamen durch Ihre gewünschte Subdomain im Format ihrname.snvcloud.de.

Speichern Sie die Änderung und starten Sie anschließend den Dienst „snv®webServices“ neu, damit die Anpassung wirksam wird.

Hinweis:
Wenn die snv®webServices ausschließlich intern unter einer Subdomain von snvcloud.de betrieben werden, empfiehlt es sich, auf dem DNS-Server eine entsprechende Forward-Lookupzone einzurichten. Dadurch wird eine zuverlässige Namensauflösung und ein störungsfreier Betrieb gewährleistet.

Sollten Sie auch einen externen Betrieb anstreben kontaktieren Sie bitte unseren Support

Verwendung einer eigenen Domain als Umleitungsziel

Alternativ können Sie für das Umleitungsziel auch eine eigene Domain verwenden. Hierfür benötigen Sie:

  • Ein gültiges SSL-Zertifikat für die gewünschte Domain
  • Den zugehörigen privaten Schlüssel (Private Key)
  • Das entsprechende Stamm- bzw. Zwischenzertifikat (CA-Zertifikat)

Kopieren Sie diese Dateien in das Installationsverzeichnis der snv®webServices.

Öffnen Sie anschließend die Datei snvWebservices.conf mit einem Texteditor und passen Sie die Einträge für die Zertifikatsdateien entsprechend den verwendeten Dateinamen an.

Speichern Sie die Konfigurationsdatei und starten Sie danach den Dienst „snv®webServices“ neu, damit die Änderungen übernommen werden.

Hinweis:
Auch bei der Verwendung einer eigenen Domain empfiehlt es sich, auf dem internen DNS-Server eine entsprechende Forward-Lookupzone einzurichten. Dadurch wird eine zuverlässige Namensauflösung sichergestellt und der Betrieb der snv®webServices vereinfacht.