TMG-VHD-Optimizer-Anleitung
Auf dieser Seite
- Inhalt
- Voraussetzungen
- Programm starten
- Die Oberfläche im Überblick
- Virtuelle Festplatte auswählen
- Einsparpotenzial ermitteln
- Optimieren – Speicherplatz freigeben
- Konvertieren – VHD und VHDX umwandeln
- Maximale Größe verkleinern
- Informationen auslesen
- Tipps für die beste Einsparung
- Häufige Fragen und Fehlermeldungen
- „Die Datei wird gerade verwendet“ (Fehler 32)
- „Zugriff verweigert“ (Fehler 5)
- „Nicht genug Speicherplatz“ (Fehler 112)
- „Keine lesbaren Volumes gefunden“
- Die Einsparung ist geringer als erwartet
- Kann ich einen laufenden Vorgang abbrechen?
- Warum erscheint kein neues Laufwerk im Explorer?
- Was ist mit differenzierenden Festplatten (Prüfpunkte / Snapshots)?
- Werden meine Daten an einen Server übertragen?
- Begriffe kurz erklärt
TMG-VHD-Optimizer Anleitung
Mit dem Timago® VHD Optimizer verwalten Sie virtuelle Festplatten (.vhd und .vhdx) einfach und ohne Zusatzsoftware. Das Programm hilft Ihnen dabei,
- Speicherplatz zurückzugewinnen: Nicht mehr benötigte Bereiche einer virtuellen Festplatte werden freigegeben, die Datei wird kleiner.
- Formate umzuwandeln: von VHD in VHDX und umgekehrt.
- die maximale Größe zu verkleinern: Eine zu groß angelegte virtuelle Festplatte wird auf das nötige Maß reduziert.
- Informationen anzuzeigen: Größe, Typ, Belegung und Einsparpotenzial auf einen Blick.
Gut zu wissen: Das Programm muss nicht installiert werden und benötigt kein Hyper-V. Es nutzt ausschließlich Funktionen, die in Windows bereits enthalten sind.
Inhalt
- Voraussetzungen
- Programm starten
- Die Oberfläche im Überblick
- Virtuelle Festplatte auswählen
- Einsparpotenzial ermitteln
- Optimieren – Speicherplatz freigeben
- Konvertieren – VHD und VHDX umwandeln
- Maximale Größe verkleinern
- Informationen auslesen
- Tipps für die beste Einsparung
- Häufige Fragen und Fehlermeldungen
- Begriffe kurz erklärt
Voraussetzungen
| Voraussetzung | Details |
|---|---|
| Betriebssystem | Windows 10 oder Windows 11 (64 Bit), Windows Server 2016 oder neuer |
| Berechtigung | Administratorrechte (Windows fragt beim Start automatisch nach) |
| Speicherplatz | Je nach Aktion wird vorübergehend freier Speicher benötigt (das Programm prüft dies vorab) |
Wichtig: Das Programm darf ausschließlich mit aus TIMAGO exportierten VHD-Dateien verwendet werden. Nach der Optimierung sind die VHD-Dateien wieder in TIMAGO hochzuladen. Die im Produktivsystem verwendeten VHD-Dateien dürfen niemals direkt bearbeitet, optimiert oder verkleinert werden.
Programm starten
- Laden Sie die Datei Timago VHD Optimizer.exe herunter und speichern Sie sie in einem beliebigen Ordner, z. B. auf dem Desktop oder einem USB-Stick.
- Starten Sie das Programm per Doppelklick.
- Bestätigen Sie die Abfrage der Benutzerkontensteuerung mit „Ja“. Administratorrechte sind nötig, weil das Programm virtuelle Festplatten kurzzeitig in Windows einbindet.
Falls Windows beim ersten Start „Der Computer wurde durch Windows geschützt“ anzeigt: Klicken Sie auf „Weitere Informationen“ und anschließend auf „Trotzdem ausführen“. Diese Meldung erscheint bei neu veröffentlichten Programmen und verschwindet mit der Zeit.
Tipp: Sie können eine .vhd- oder .vhdx-Datei auch direkt auf die Programmdatei ziehen. Das Programm startet dann mit dieser Datei.
Die Oberfläche im Überblick
Das Programmfenster ist von oben nach unten aufgebaut:
| Bereich | Funktion |
|---|---|
| 1 Virtuelle Festplatte | Datei auswählen und die wichtigsten Kennzahlen als Kacheln sehen |
| 2 Aktion | Gewünschte Aktion und Optionen auswählen |
| Schaltflächen | Aktion starten, abbrechen oder das Protokoll kopieren |
| Fortschrittsbalken | Zeigt den Fortschritt des aktuellen Schritts |
| Protokoll | Führt jeden Schritt und das Ergebnis im Detail auf |
Virtuelle Festplatte auswählen
Sie haben drei Möglichkeiten:
- Klicken Sie auf „Durchsuchen …“ und wählen Sie die Datei aus.
- Ziehen Sie die Datei per Drag & Drop in das Programmfenster.
- Fügen Sie den Dateipfad in das Textfeld ein und drücken Sie die Eingabetaste.
Anschließend zeigt das Programm sofort fünf Kacheln:
| Kachel | Bedeutung |
|---|---|
| Format | VHD oder VHDX |
| VHD-Typ | Dynamisch erweiterbar, Feste Größe oder Differenzierend |
| Physische Größe | Wie viel Platz die Datei tatsächlich auf Ihrem Laufwerk belegt |
| Maximale Größe | Wie groß die virtuelle Festplatte aus Sicht der virtuellen Maschine ist |
| Einsparpotenzial | Wie viel Speicher sich zurückgewinnen lässt (siehe nächster Abschnitt) |
Darunter zeigt ein Belegungsbalken, wie viel der maximalen Größe die Datei bereits belegt.
Einsparpotenzial ermitteln
Bevor Sie optimieren, können Sie prüfen, ob und wie viel sich einsparen lässt. Das spart vor allem bei großen Dateien unnötige Wartezeit.
- Wählen Sie die virtuelle Festplatte aus.
- Klicken Sie auf die hervorgehobene Kachel „Einsparpotenzial“ oder auf die Schaltfläche „Einsparpotenzial ermitteln“.
- Nach wenigen Sekunden erscheint das Ergebnis.
So lesen Sie das Ergebnis:
- Kachel „Einsparpotenzial“: zeigt z. B. „bis zu 24,5 GB“ und darunter die voraussichtliche Dateigröße nach dem Optimieren.
- Schraffierter Bereich im Belegungsbalken: Das ist der Anteil, der sich freigeben lässt.
- Protokoll: listet die Belegung jeder Partition auf und gibt Hinweise, z. B. auf große Auslagerungs- oder Ruhezustandsdateien.
- Aktion „Maximale Größe verkleinern“: Dort sehen Sie zusätzlich, auf welche Größe sich die virtuelle Festplatte voraussichtlich verkleinern lässt.
Keine Sorge: Für die Analyse wird die virtuelle Festplatte nur schreibgeschützt eingebunden. Die Datei wird dabei nicht verändert.
Hinweis zur Genauigkeit: Der angezeigte Wert ist eine Obergrenze. Virtuelle Festplatten verwalten ihren Speicher in Blöcken, und nur vollständig leere Blöcke können freigegeben werden. Die tatsächliche Einsparung fällt daher meist etwas geringer aus. Nach dem Optimieren zeigt das Protokoll „erwartet“ und „tatsächlich“ zum Vergleich an.
Optimieren – Speicherplatz freigeben
Dynamisch erweiterbare virtuelle Festplatten werden beim Konsolidieren und Exportieren von TIMAGO automatisch geprüft. Dabei versucht TIMAGO, nicht mehr benötigte Datenblöcke freizugeben und die Größe der exportierten VHD-Datei zu reduzieren. In einzelnen Fällen können jedoch weiterhin ungenutzte Speicherbereiche in der VHD-Datei verbleiben. Für diese Fälle kann die Funktion „Optimieren“ verwendet werden, um zusätzliche freie Blöcke freizugeben und die Dateigröße weiter zu reduzieren.
So gehen Sie vor
- Wählen Sie die virtuelle Festplatte aus.
- Wählen Sie unter 2 Aktion den Punkt „Optimieren“.
- Belassen Sie die Vorbereitung auf „Automatisch (empfohlen)“.
- Klicken Sie auf „Optimierung starten“ und bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage.
- Warten Sie, bis die Meldung „Vorgang erfolgreich abgeschlossen“ erscheint. Im Protokoll sehen Sie die Dateigröße vorher und nachher.
Die Vorbereitungs-Optionen
| Option | Wann verwenden? |
|---|---|
| Automatisch (empfohlen) | Für fast alle Fälle. Das Programm wählt selbst die passende Methode: bei VHDX die schnelle Freigabe per TRIM, bei VHD das Überschreiben des freien Speichers mit Nullen. |
| Freien Speicher mit Nullen überschreiben | Wenn die automatische Methode bei einer VHDX zu wenig Einsparung bringt. Dauert länger. |
| Keine – nur komprimieren | Wenn der freie Speicher bereits vorbereitet wurde (z. B. mit einem anderen Werkzeug) oder es besonders schnell gehen soll. |
Hinweis: Beim Überschreiben mit Nullen wächst die Datei vorübergehend, bevor sie verkleinert wird. Das Programm prüft vorher, ob auf dem Laufwerk genug Platz frei ist, und bricht andernfalls mit einem Hinweis ab.
Virtuelle Festplatten mit fester Größe belegen immer ihren vollen Speicher und können nicht optimiert werden. Wandeln Sie sie mit „Konvertieren“ in eine dynamisch erweiterbare Festplatte um.
Konvertieren – VHD und VHDX umwandeln
Mit dieser Aktion erstellen Sie aus einer VHD eine VHDX oder umgekehrt. Die Zielrichtung erkennt das Programm automatisch.
Ihre Originaldatei bleibt dabei unverändert. Es wird immer eine neue Datei angelegt.
So gehen Sie vor
- Wählen Sie die virtuelle Festplatte aus.
- Wählen Sie „Konvertieren“.
- Prüfen Sie den vorgeschlagenen Speicherort der Zieldatei oder ändern Sie ihn über „…“.
- Wählen Sie den Typ der neuen Datei:
- Wie Quelle: behält den bisherigen Typ bei
- Dynamisch erweiterbar (empfohlen): belegt nur so viel Platz wie nötig
- Feste Größe: belegt sofort die volle maximale Größe
- Klicken Sie auf „Konvertierung starten“.
- Binden Sie nach erfolgreicher Prüfung die neue Datei in Ihrer virtuellen Maschine ein. Die alte Datei können Sie anschließend löschen.
Einschränkungen des VHD-Formats
Beim Umwandeln von VHDX in VHD ist Folgendes zu beachten:
- Das VHD-Format unterstützt höchstens 2040 GB. Größere Festplatten verkleinern Sie zuvor mit „Maximale Größe verkleinern“.
- VHDX-Dateien mit 4-KB-Sektoren können nicht in VHD umgewandelt werden.
Maximale Größe verkleinern
Wurde eine virtuelle Festplatte zu groß angelegt (z. B. 500 GB, obwohl nur 60 GB benötigt werden), können Sie ihre maximale Größe reduzieren.
So gehen Sie vor
- Wählen Sie die virtuelle Festplatte aus.
- Wählen Sie „Maximale Größe verkleinern“.
- Legen Sie fest, wie viel freier Platz in der Partition erhalten bleiben soll. Voreingestellt sind 5 GB.
- Lassen Sie „Anschließend optimieren“ aktiviert, damit die Datei danach auch physisch kleiner wird.
- Klicken Sie auf „Verkleinern starten“.
Tipp: Wenn Sie vorher das Einsparpotenzial ermitteln, zeigt das Programm direkt unter den Optionen an, auf welche Größe die virtuelle Festplatte voraussichtlich verkleinert wird. Der Wert passt sich an, sobald Sie die Reserve ändern.
Das passiert im Hintergrund
- Die letzte Partition in der virtuellen Festplatte wird auf die kleinstmögliche Größe plus Ihre Reserve verkleinert.
- Anschließend wird die maximale Größe der virtuellen Festplatte entsprechend angepasst.
Je nach Datenmenge kann das einige Minuten dauern.
Unterschied zwischen VHDX und VHD
| Format | Ergebnis |
|---|---|
| VHDX | Die Datei wird direkt verkleinert. |
| VHD | Windows kann VHD-Dateien nicht direkt verkleinern. Das Programm erstellt daher automatisch eine neue Datei mit dem Namenszusatz _verkleinert.vhd. Das Original bleibt erhalten. |
Hinweis: Es wird nur die letzte Partition verkleinert. Bei Windows-Installationen liegt am Ende der Festplatte oft eine kleine Wiederherstellungspartition. In diesem Fall ist die mögliche Verkleinerung begrenzt. Das Programm weist im Protokoll darauf hin.
Informationen auslesen
Diese Aktion zeigt alle Details einer virtuellen Festplatte an. Sie ist rein lesend, die Datei wird nicht verändert.
- Wählen Sie die virtuelle Festplatte aus.
- Wählen Sie „Informationen auslesen“.
- Lassen Sie „Einsparpotenzial ermitteln“ aktiviert, wenn Sie zusätzlich die Einsparmöglichkeiten sehen möchten.
- Klicken Sie auf „Informationen auslesen“.
Im Protokoll erscheinen unter anderem:
- Format und Typ
- physische und maximale Größe, Belegung in Prozent
- Block- und Sektorgröße
- Fragmentierung (bei VHDX)
- eindeutige Kennung (GUID)
- übergeordnete Festplatte (bei differenzierenden Festplatten)
- ob die Datei gerade eingebunden ist
- freier Speicherplatz am Speicherort
Mit „Protokoll kopieren“ übernehmen Sie alle Angaben in die Zwischenablage, z. B. für eine Dokumentation oder eine Support-Anfrage.
Tipps für die beste Einsparung
Die größte Einsparung erreichen Sie, wenn Sie vor dem Optimieren innerhalb der virtuellen Maschine aufräumen:
- Datenträgerbereinigung ausführen: Start → „Datenträgerbereinigung“ → „Systemdateien bereinigen“
- Alte Windows-Update-Dateien entfernen (Eingabeaufforderung als Administrator):
Dism /Online /Cleanup-Image /StartComponentCleanup - Ruhezustand deaktivieren, falls er in der virtuellen Maschine nicht benötigt wird. Dadurch wird die Datei
hiberfil.sysentfernt:powercfg /h off - Papierkorb leeren und nicht mehr benötigte Dateien löschen.
Häufige Fragen und Fehlermeldungen
„Die Datei wird gerade verwendet“ (Fehler 32)
Die virtuelle Festplatte ist noch in Benutzung. Prüfen Sie Folgendes:
- Ist die Datei im Explorer eingebunden (als zusätzliches Laufwerk sichtbar)? Klicken Sie in diesem Fall mit der rechten Maustaste auf das Laufwerk und wählen Sie „Auswerfen“.
- Greift eine Datensicherung gerade auf die Datei zu?
„Zugriff verweigert“ (Fehler 5)
- Wurde die Abfrage der Benutzerkontensteuerung mit „Ja“ bestätigt?
- Ist die Datei schreibgeschützt? Prüfen Sie dies über Rechtsklick → Eigenschaften.
- Liegt die Datei auf einem Netzlaufwerk, für das Ihnen Schreibrechte fehlen?
„Nicht genug Speicherplatz“ (Fehler 112)
Auf dem Laufwerk, auf dem die virtuelle Festplatte liegt, ist zu wenig Platz frei. Schaffen Sie Platz oder wählen Sie beim Optimieren die Vorbereitung „Keine – nur komprimieren“. Diese Methode benötigt keinen zusätzlichen Speicher.
„Keine lesbaren Volumes gefunden“
Die virtuelle Festplatte enthält kein von Windows lesbares Dateisystem, z. B. bei Linux-Systemen oder BitLocker-verschlüsselten Laufwerken. Das Optimieren ist trotzdem möglich, die Einsparung fällt aber geringer aus.
Die Einsparung ist geringer als erwartet
- Der angezeigte Wert ist eine Obergrenze (siehe Einsparpotenzial ermitteln).
- Große Dateien wie die Auslagerungsdatei (
pagefile.sys) zählen als belegt. Beachten Sie die Hinweise im Protokoll und die Tipps für die beste Einsparung. - Versuchen Sie bei VHDX-Dateien die Vorbereitung „Freien Speicher mit Nullen überschreiben“.
Kann ich einen laufenden Vorgang abbrechen?
Ja, mit „Abbrechen“. Der aktuelle Schritt wird sicher zu Ende geführt und die virtuelle Festplatte ordnungsgemäß ausgehängt. Das Verkleinern einer Partition lässt sich nicht unterbrechen und wird in jedem Fall abgeschlossen. Während ein Vorgang läuft, lässt sich das Programm nicht schließen.
Warum erscheint kein neues Laufwerk im Explorer?
Das Programm bindet virtuelle Festplatten ohne Laufwerksbuchstaben ein. So erscheinen keine zusätzlichen Laufwerke, und es kann nicht versehentlich darauf zugegriffen werden.
Was ist mit differenzierenden Festplatten (Prüfpunkte / Snapshots)?
Sie können angezeigt und optimiert werden. Das Einsparpotenzial und das Verkleinern sind für sie jedoch nicht verfügbar. Führen Sie die Prüfpunkte zuerst in Ihrer Virtualisierungssoftware zusammen.
Werden meine Daten an einen Server übertragen?
Nein. Das Programm arbeitet vollständig lokal auf Ihrem Computer und stellt keine Internetverbindung her.
Begriffe kurz erklärt
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| VHD / VHDX | Dateiformate für virtuelle Festplatten. VHDX ist das modernere Format: robuster, bis 64 TB groß und schneller beim Freigeben von Speicher. |
| Dynamisch erweiterbar | Die Datei wächst erst mit den gespeicherten Daten. Sie ist anfangs klein, schrumpft aber nicht von selbst. |
| Feste Größe | Die Datei belegt sofort ihre volle maximale Größe. |
| Differenzierend | Speichert nur Änderungen gegenüber einer übergeordneten Festplatte (z. B. bei Prüfpunkten). |
| Physische Größe | Speicherplatz, den die Datei tatsächlich auf Ihrem Laufwerk belegt. |
| Maximale Größe | Größe der Festplatte aus Sicht der virtuellen Maschine. |
| Optimieren (Komprimieren) | Gibt ungenutzte Bereiche frei, damit die Datei physisch kleiner wird. |
| TRIM | Schnelles Verfahren, mit dem freie Bereiche einer VHDX direkt als ungenutzt markiert werden. |
Timago VHD Optimizer · Version 1.2 ©2026 INL Innovative Netzwerk-Lösungen AG